Mi

09

Okt

2019

Was können wir für Sie tun?

Wir stehen für Ihre Fragen, Anregungen und Kritik immer zur Verfügung.

 

Und das persönlich- nicht nur vor Wahlen!

 

Was können wir für Sie tun? Sprechen Sie uns einfach an.

 

So

29

Sep

2019

Hektik in Zülpich ?

„Die meiste Zeit geht deshalb verloren, weil man die Dinge nicht zu Ende denkt“. Dies ist ein Zitat von Herrn Dr. Alfred Herrhausen. Worte, die zeitlos stimmen. Was passiert derzeit in Zülpich?

 

Der Vorlauf der Bördebahn ist lange genug bekannt, so dass ohne Hektik sinnvolle Regelungen für die Haltestelle Zülpich hätten getroffen werden können. Tatsächlich kamen die ersten Vorschläge der Verwaltung aber erst kurz vor der Sommerpause. Warum ist das so? 

 

Mit dem Bau des willkommenen Campus wird Ende des Jahres begonnen. Anfang des Jahres hielt der Bürgermeister eine sog. Info-Veranstaltung im Forum ab. Die Bürger und besonders die Anlieger sollten zu Wort kommen und ihre Bedenken vortragen. Ausdrücklich wies der Bürgermeister darauf hin, dass es sich „nur“ um einen Entwurf handelt. Dieser sah eine Hausbebauung zwischen Realschule und Königsbergerstraße vor. Es sollte „nur“ eine Idee sein. Tatsächlich war es der fast endgültige Entwurf dessen, was nun geschehen soll. Alternativen werden erst gar nicht diskutiert. Wir haben eine AckerDemie vorgeschlagen, die an anderer Stelle ausführlich vorgestellt wurde. Dieses Projekt hätte sicher ohne Hektik zwei bis drei Jahre Vorlauf benötigt. Eine andere Alternative wäre ein Hallenbad gewesen. Nun haben wir vier Sporthallen und immer noch kein Schwimmbad. 

 

Wurde hier über die Verwendung des Grundstücks, das schließlich nicht weglaufen kann, tatsächlich zu Ende gedacht? Ganz klar: NEIN !

 

Auch die Verwaltung sollte zwischenzeitlich bemerkt haben, dass sich in der Bevölkerung eine Ablehnung der Bebauung der Seegärten formiert. Wird zu diesem Thema mit den Menschen gesprochen? Nein ! Was versteht der Bürgermeister unter dem Wort „Bürgernähe“ ? Offenbar nichts. So wird auch dieses Thema zu gegebener Zeit in einem hektischen Streit enden. Vor der Wahl? Wir werden sehen.

 

Derzeit erleben wir eine Auseinandersetzung der UWV mit der Verwaltung über eine mögliche Kostenbeteiligung anderer Kommunen am Schülerverkehr. Wir sehen dieses Thema mit großer Ruhe und sind froh über jeden Schüler, der seinen Weg zum Schulstandort Zülpich findet (Meinung der FDP). Wie aber wird mit der anderen demokratischen Meinung umgegangen? Im Schulausschuss wirft ein SPD-Mieglied  der UWV offen ein lügenhaftes Verhalten vor. Damit nicht genug. Anschließend ergreift der Bürgermeister das Mikrofon und brüllt nochmal minutenlang hektisch den Kollegen an. Was soll das? 

 

Für unser Zülpich sollten wir uns Zeit nehmen und zu Ende denken.

 

Sa

31

Aug

2019

Politischer Stammtisch

Kommen Sie zu uns, am Dienstag, 03. September 2019 um 19:00 Uhr  in die Gaststätte „Op d´r Kita„ Zülpich, Münsterstraße , um in gemütlicher, ungezwungener Runde über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

 

Ideen, Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung werden gerne aufgenommen, aber auch Kritikpunkte an der Arbeit der Gemeindevertretung können offen angesprochen werden.

 

Nehmen Sie an der Entwicklung unserer Stadt teil.

Kommen Sie, diskutieren Sie mit-denn wer in Zukunft etwas

ändern will, muss jetzt damit anfangen.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Sa

31

Aug

2019

Bürgernah und aktiv vor Ort

… ist seit vielen Jahren das Motto der FDP Zülpich.  Wir kleben nicht an den Lippen einer Bundespartei, sondern möchten gerne den liberalen Gedanken in Zülpich weiter entwickeln.

 

Tatsächlich wichtig ist allerdings, der dauerhafte Austausch mit den Menschen aus Zülpich. Wir sind nur ein kleiner Teil davon, der auch intern über Themen diskutiert und Ergebnisse demokratisch abstimmt. 

 

Aber über was reden wir? Über Themen!

 

Themen, die Zülpich betreffen und nicht die große Weltpolitik beeinflussen sollen. Was haben aber der Bund und Zülpich gemeinsam? Die Antwort lautet Beton-Koalitionen, die themenresistent regieren. Egal, welche Themen zur Abstimmung stehen- das Ergebnis steht schon vor den Redebeiträgen der kleineren Parteien fest. Sollten wir nicht langsam mal Themen-Koalitionen anstreben?

 

Man wirft uns derzeit teilweise vor, dass wir an dem Arbeitskreis in Sachen Umwelt und Klima in Zülpich nicht teilnehmen. Nach dem desaströsen Ergebnis des sog. „Arbeitskreis Mensa“ sehen wir solche Verantstaltungen skeptisch. Wir erninnern uns: Die FDP Zülpich wollte als einzige Partei eine „Frische-Küche“ und keinen Caterer. Das Ergebnis des zweijährigen Arbeitskreises ist, dass nun ein Jahr nach der Entscheidung für den Caterer, ganze 12 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen die Mensa freiwillig besuchen.

 

Gerade der Austausch mit den Menschen in den sozialen Netzwerken hat uns immer wieder ermutigt, bei unserer Haltung für frisch zubereitete Speisen zu bleiben. Richtig ist, dass wir wegen unserer Offenheit in den Netzwerken, immer wieder  beschimpft wurden. In Sachen Umweltschutz in Zülpich haben wir schon viele, konkrete Vorschläge gemacht- nachlesbar auf unserer internet Seite oder auf facebook. Scheinbar haber wir wenigstens die neun Linden in der Krefelder Straße gerettet. Es ist ok, wenn andere Parteien unsere Ideen kopieren und als eigenen Erfolg verkaufen wollen. Wir setzen auf mündige Bürger.

 

Was passiert jetzt?

 

Pünktlich, ein Jahr vor der Wahl, tauchen Vertreter „pominenter“ Parteien ebenfalls in den Netzwerken in „Herdenstärke“ auf.  Darüber freuen wir uns. Nun ist es den Menschen in Zülpich möglich, auch von einer „großen“ Partei zeitnah informiert zu werden. Das ist toll! 

 

Mit uns können Sie nicht nur in den Netzwerken, sondern auch live diskutieren. Unsere Stammtische sind öffentlich und bürgernah.

 

Wir sollten gemeinsam AKTIV werden und Zülpicher Themen besprechen. Sie sind herzlich eingeladen.

 

 

Sa

27

Jul

2019

Sollen neun Linden für die Bördebahn fallen?

Der Rat hat klug entschieden, als er die Haltestelle „Zülpich“ für die Bördebahn an einen Ort in der Krefelder Straße verlegt hat, an dem ein Neubaugebiet entstehen wird. Somit ist genügend Zeit, die Bördebahn bei Vollbetrieb an einem strategisch guten Platz halten zu lassen.

 

Für den sog. Vorlaufbetrieb ist eine Haltestelle nahe des heutigen „Bahnhofs“ angedacht. Über die Karolinger Straße könnten die Zubringer-Busse die vorläufige Haltestelle bequem erreichen. Allerdings haben die Busse anschließend leichte Probleme die Römerallee wieder zu erreichen, um weiterfahren zu können. Aus unserer Sicht ist dies aber nur ein kleines Problem, das vielleicht fünf Minuten Zeitverlust verursachen könnte. 

 

Die angedachte Abholzung von neun Linden in der Krefelder Straße, nur um dort drei Haltebuchten für die Schwenkbusse zu errichten, lehnen wir kategorisch ab! Diese Linden gehören von je her zum Stadtbild von Zülpich. Es kann nicht sein, dass diese wertvollen Ökosysteme der Bördebahn zum Opfer fallen. Die Anfahrt über die Karolinger Straße sollte favorisiert werden. Für uns Zülpicher gibt es hier keinen Zielkonflikt. Die Linden müssen bleiben. Sollte eine Einbahnstraßen-Regelung von der Römerallee in die Krefelder Straße möglich sein, ohne dass die Linden fallen, kann man mit uns reden. Sonst nicht. Das Thema „Bördebahn“ bleibt spannend. 

 

Di

02

Jul

2019

Wir möchten der Zülpicher Feuerwehr danken

Möglicherweise haben Sie in den vergangenen Wochen mitbekommen, dass unsere freiwillige Feuerwehr sehr oft im Einsatz war. Egal, ob Unfall, Hausbrand oder sogar Flächenbrände- die Kameraden sind da!

 

Man muss sich das in der Praxis mal vorstellen:

Bereits acht Minuten nach der Erstalamierung, sind die ersten Fahrzeuge am Ort der Not! Und das an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag- IMMER!

 

Das ist eine unglaubliche Leistung! Sowohl gemeinde- als auch kreisübergreifend findet eine funktionierende Zusammenarbeit statt. Seit Jahren können wir uns auf unsere Feuerwehr verlassen. 

 

Um so schöner ist es, dass ALLE im Rat der Stadt Zülpich befindlichen Parteien unsere Feuerwehr stets EINSTIMMIG mit allem nötigen Material ausstatten. 

 

Anstatt auf einzelne kommunalpolitische Themen hier einzugehen, möchten wir Werbung für unsere Feuerwehr machen. NACHWUCHS wird gerne gesehen und gebraucht. 

 

Wir danken unserer Zülpicher Feuerwehr und wünschen den Kameraden möglichst wenige Einsätze. 

 

Do

06

Jun

2019

Mut für einen neuen Weg! Ackerdemie!

Die letzten Monate zeigen deutlich, dass sich unsere jungen Menschen, mehr denn je, für den Erhalt der Umwelt begeistern. Während sich die sog. Elite der Erwachsenen immer weiter nur streitet, könnten wir in Zülpich einen neuen Weg gehen.

Selbstverständlich ist uns bekannt, dass der neue Campus auch einen kleinen Schulgarten vorsieht. Dort kann aber bestenfalls von einer Bonsai-Bepflanzung gesprochen werden. Als gemeinnütziger Verein beteiligt sich die Ackerdemie e.V. an der Finanzierung und Umsetzung des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ bundesweit. Das Programm lässt sich individuell in das bestehende Lehrangebot von Schulen intergrieren.Die Ziele sind Vermittlung von praktischem Wissen in der Ernährung, Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen, aber insbersondere die Wertschätzung der Natur bereits in jungen Jahren in den Köpfen zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um den Anbau von heimischen Gemüsesorten, sondern auch um die Anlage und Pflege von insektenfreundlichen Blühwiesen. Säen, Pflegen, Ernten durch unsere Schülerinnen und Schüler! Natürlich vermittelt der Verein nicht nur Fachkräfte vor Ort, sondern schult auch die Lehrerinnen und Lehrer. Die Liste der Förderungen ist sehr lang und würde hier den Rahmen sprengen.

Bekanntlich soll hinter der Realschule die letzte Grünfläche im Schulbereich durch fünf Häuser zu betoniert werden. Wir sind der Meinung, dass aber genau dort der richtige Platz für einen Raum ist, der von allen Zülpicher Schulen bewirtschaftet werden könnte. Häuser bauen geht immer. In Zülpich ist ausreichend Platz vorhanden, um die Bebauung weiterzuführen. Gebraucht werden 42 ha, vorhanden sind rund 110 ha, um den Bedarf bis 2040 zu decken. Die angedachte Zuwegung für die Feuerwehr und die Parkplätze können dennoch gewährleistet werden.

Wenn wir es in Zülpich schaffen, unsere Kinder und Jugendlichen für eine praktische Arbeit in der Natur zu gewinnen, ist der Schulstandort Zülpich mit einem absoluten Alleinstellungsmerkmal im Kreis Euskirchen ausgestattet. Wir sollten uns die Zeit nehmen, das Projekt genau zu analysieren, bevor die Bagger anrücken! Es ist eine Chance! Die Erkenntnisse können im theoretischen Unterricht in viele Fächer eingebaut werden.

Nur, wenn wir die Köpfe und Herzen der jungen Menschen erreichen, hat die Umwelt wirkliche noch eine Chance. Lassen Sie uns diesen mutigen Weg gemeinsam gehen.


So

28

Apr

2019

WIDERSTAND gegen Windenergie

Zur Windenergie gibt es jetzt den Plan in Vlatten, Stadt Heimbach, die vorhandenen 8 Windräder von 85-135 Metern Höhe durch 5 industrielle Windanlagen mit 200 Metern Höhe und der dreifachen Kapazität von je 4,5 Megawatt zu ersetzen. Gegen dieses Windrad-Repowering laufen die Bürger in Vlatten aber auch in den betroffenen Gebieten von Zülpich Sturm. Spontan hat sich  eine Bürgerinitiative gebildet mit dem Namen: Vlatten läuft Sturm und dem Ziel die intakte Dorfgemeinschaft gegen „windige Investitionen“ zu erhalten. Heftige Folgen des Repowering würde es in Zülpich für die Bewohner von  Bürvenich und Eppenich geben, und zwar als Schall, Infraschall, Schattenwurf, optisch bedrängender Wirkung usw. Wege der Höhe der Anlagen würde  auch der Bereich von Langendorf über Merzenich, Sinzenich bis Schwerfen und darüberhinaus auch die Kernstadt betroffen sein. 

 

Bürgermeister Hürtgen zeigte in einem Interview viel Verständnis für die Besorgnisse der Bürgerinnen und Bürger und lehnte die Vorhaben in Vlatten strikt ab. Eine gute und entschlossene Entscheidung des Bürgermeisters, die von den Freien Demokraten voll unterstützt wird. Es geht um die Gesundheit und Lebensfreude der Bürgerinnen und Bürger.  Und auch um den Erhalt der Natur, um den Schutz von bedrohten Arten in der Bördelandschaft und vieler Kulturdenkmäler.  

 

Eine ähnliche Entscheidung  hätten die Bürger in Enzen sicher in den letzten Jahren gern gesehen. Denn trotz der Ablehnung der Windenergie-Planung durch die Bezirksregierung in Köln wollen der Bürgermeister und die CDU im Stadtgebiet weiter Windkraftplanung betreiben. Noch im letzten Amtsblatt hatte die CDU den Plan wiederholt, ausreichenden Raum für die Windenergie auszuweisen. 

 

Dabei hatte die CDU Landtagsfraktion gemeinsam mit der FDP eine Verringerung des Ausbaus von Windanlagen im Wahlkampf versprochen und im Koalitionsvertrag vereinbart.  Ziel war,  die Anwohner von Windanlagen vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen mittels größerer Vorsorgeabstände zu Windanlagen. Und Fachleute, wie auch Gewerbe und Industrieverbände  weisen seit langem darauf hin,  dass mit Windenergie oder Erneuerbarer Energien keine sichere Stromversorgung im Industrieland NRW möglich ist. Egal wie viel an Windstrom-Kapazität noch dazu gebaut wird. Beginnt jetzt auch in Zülpich ein Umdenken? 

 

 

 

Di

02

Apr

2019

Zülpich und der Chef!

Am 27.03.2019 erschien im „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein interessanter Bericht über den aktuellen Stand des in Zülpich geplanten E-Commerce-Centers von Karstadt / Kaufhof. In der Chronologie ist unter anderem zu lesen, dass auf der Pressekonferenz am 24.05.2017 die Zülpicher über das Lager informiert wurden. Das Projekt wurde zur Chefsache erklärt. Zwei Monate später, nämlich am 27.05.2017, wurden die Euler-Hermes Kreditversicherungen für Kaufhof zurückgenommen, da Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens bestanden. Zwei Jahre später – so ist zu lesen – wird der Bau des Lagers auf unbestimmte Zeit vertagt.

 

Sicherlich ist die Fusion von Karstadt und Kaufhof für alle Beteiligte eine große Herausforderung. Der neue Konzern muss sich am Markt zunächst strategisch plazieren. Dazu gehören natürlich auch Standort-Analysen. Daher ist es möglicherweise sinnvoll, dass die Zülpicher Politik ein weiteres Zeitfenster für die Standortentscheidung öffnet. 

 

Fraglich ist aber, ob wir hier gerade „Skat spielen“! 

 

 

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Fr

01

Mär

2019

Bürgerinitiative und FDP könnten sich durchsetzen! Doch keine Windräder neben Enzen?

In der Woche des 18. Februar gab es eine gute Nachricht: Der Antrag der Stadt auf Genehmigung einer neuen Windkraftzone in Enzen und die Erweiterung der bekannten Zone in Mülheim-Wichterich bekam von der Bezirksregierung Köln keine positive Bewertung. Also wurde der Antrag wie schon einmal in 2017 zurückgezogen. Nun will der Bürgermeister mit dem Rat überlegen, ob noch einmal ein Versuch für mehr Windanlagen im Stadtgebiet gemacht werden kann und soll.

 

Seit 2015 haben die Freien Demokraten sich immer wieder dafür eingesetzt, dass in Zülpich keine weiteren Windkraftzonen mehr errichtet werden. Aber vor allem CDU, SPD, Grüne und Verwaltung  hatten 2015 auf Druck  der alten rot-grünen Landesregierung oder auch wegen erwarteter Pachteinnahmen in Enzen eine aufwendige Analyse für neue Windenergieflächen im Stadtgebiet gestartet. Und das, obwohl eine große Windkraftkonzentrationszone schon zwischen Autobahn und Mülheim-Wichterich vorhanden war.

 

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