Mo

01

Jun

2020

Corona – Kommunalwahl – Wahlkampf – Und was nun?

Die Kommunalwahl wird wohl – wie geplant – am 13.09.2020 stattfinden.

In Zülpich ist diese Wahl auch mit einer Bürgermeisterwahl verbunden. 

 

Die vergangenen Monate waren durch Corona geprägt. Daher wird es auch bis September möglicherweise nicht zu einem üblichen Wahlkampf mit Infoständen und anderen perönlichen Kontakten kommen können.

 

Sicher ist aber schon jetzt, dass ungeartet aller Unwegbarkeiten der Geschenke-Wahlkampf bei einigen Parteien schon begonnen hat.

 

Es werden in den Ausschüssen Anträge gestellt, die merkwürdiger kaum sein können. So soll z.B. der gesamte ÖPNV kostenlos bereit gestellt werden. Der Citybus soll fast konzeptlos Dörfer anfahren und damit Einzellösungen bedienen. Der Bau eines Hallenbads wird gefordert. Der Frankengraben soll aus Richtung Bonner Straße einen „Beipass“ erhalten, damit dort so richtig beschleunigt werden kann. Das dafür die halbe Grünanlage zwischen den beiden Straßen weg gebaggert werden muss, ist egal. Das sind nur einige wenige Beispiele, was unsere Mitbewerber alles vorhaben. Weitere Merkwürdigkeiten werden sicher folgen.

 

Wurde da nicht etwas vergessen? Ach ja- Corona und das liebe Geld. Wer soll das bezahlen ?

 

Die große Politik streitet derzeit fleißig darüber wie UND ob den Kommunen geholfen werden soll. Niemand weiß, wie unser Haushalt nach Corona und einem Kassensturz aussehen wird. In diesen Zeiten Wahl-Geschenke zu verteilen, ist verantwortungslos. Vielmehr ist der spitze Bleistift gefragt. Die Antwort auf die Frage nach der Bezahlung ist schnell gefunden: Wir alle durch unsere Grundsteuern (Erhöhungen?) ! Zumindest durch die Menschen, die in Zülpich ihren Wohnsitz haben.

 

Aus unserer Sicht muss zunächst die Haushaltslage objektiv geklärt werden. Wenn wir hier über einen Verzicht auf Wünscheswertes sprechen, so mag dies „spass-bremsend“ wirken. Es wird nicht darum gehen, alles zu streichen, sondern den richtigen Zeitpunkt für sinnvolle Investitionen zu finden. Das Thema ÖPNV ist dabei zentral zu sehen. Aber es muss ein strategisch zu Ende gedachtes Konzept sein, dass durch die Flexibilität der Citybusse ergänzt wird. Bedarfs- und Potentialanlysen gehören an den Anfang und keine Fahrpläne!

 

Wir werden Wert auf eine qualitative Stadtentwicklung legen, die keine Massensiedlung, sondern möglicherweise Mehr-Generationen-Projekte in den Vordergrund stellt. Wie sieht Ihre Meinung aus? Bügernähe = Zuhören!

 

 

Mo

11

Mai

2020

Haushalt 2020 der Stadt Zülpich

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich der Haushalt zusammen setzt. Wir haben sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite einen Haushalt von über 50 Mio. Euro vor uns. Davon ist jeweils fast die Hälfte auf externe Erträge und Aufwendungen zurückzuführen. Solche externen Faktoren sind beipielsweise die Schlüsselzuweisungen, die Anteile an Umsatz- und Einkommenssteuer, der Familienausgleich, die Erstattungen für KITAS, die Kreisumlage usw.!

 

Dieser externe Bereich, ist von der Stadt nicht beeinflussbar.                      

 

Allein aus dieser Betrachtung heraus wird deutlich, wie sehr wir in Zülpich von der Konjunktur und externen Rahmenbedingungen abhängig sind.

 

Es könnte verlockend sein, kurz vor den Wahlen, den Haushalt als Instrument des Wahlkampfes zu nutzen. Der Ernst der Lage verbietet dies kategorisch!

  

Es wäre unverantwortlich dem Kämmerer die Auswirkungen der Corona-Krise zuzuordnen. Absolut niemand hätte eine solche Entwicklung auch nur erahnen können. Eine Zustimmung oder Ablehnung des vorliegenden Haushalts, kann und darf nur unter den Erkenntnissen zum Zeitpunkt seiner Einbringung erfolgen.

 

Das vorgestellte Zahlenwerk wurde vor der Corona Krise analysiert. Somit erfolgte auch die abschließende Bewertung  ohne Krise. Und da ergibt sich dann doch ein erhebliches Problem. Dies betrifft die Ergebnisplanung für die Folgejahre. Oben wurde ausgeführt, dass wir 50% des Haushalts nicht beeinflussen können, weil sie extern determiniert sind. Es konnte zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die bundes- und landesbedingten Einnahmen auf dem hohen Niveau der Vorjahre verblieben wären. In Sonderheit sind hier die Umsatz- und Einkommenssteueranteile zu nennen.            

 

An dieser Stelle können wir den Optimismus des Kämmerers nicht teilen. Tatsächlich erwarten wir Einbrüche, die nicht durch interne Maßnahmen kompensiert werden können.

 

Es ist schade, dass man dem Haushalt 2020 nicht zustimmen kann, ohne auch der Ergebnisplanung zustimmen zu müssen. Es geht also nur um ein Gesamtfazit. Leider! Da wir die Ergebnisplanung nicht begleiten können, müssen wir auch den guten Haushaltsentwurf 2020 ablehnen. Möglicherweise sollte man diese Bereiche künftig getrennt abstimmen lassen.

 

Was können wir in Zülpich von Corona lernen? Lasst der Natur, was ihr gehört- KEINE Seeterassen!

 

 

Fr

01

Mai

2020

Haushaltsrede der Stadtratsfraktion

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

die vielfältige Kompetenz unserer städtischen Verwaltung ist für uns alle eine Garantie, für Zuverlässigkeit  und Kontinuität. Es wurde und wird bewiesen, dass dies auch für so schwere Zeiten, wie sie Corona stellt, gewährleistet wird.

Dafür möchten wir uns ganz besonders bei unserem Beigeordneten und Kämmerer, Ottmar Voigt, bedanken.

 

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich der Haushalt zusammen setzt. Wir haben sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite einen Haushalt von über 50 Mio. Euro vor uns. Davon ist jeweils fast die Hälfte auf externe Erträge und Aufwendungen zurückzuführen. Solche externen Faktoren sind beipielsweise die Schlüsselzuweisungen, die Anteile an Umsatz- und Einkommenssteuer, der Familienausgleich, die Erstattungen für KITAS, die Kreisumlage usw.!

 

Dieser externe Bereich, ist von der Stadt nicht beeinflussbar.                      

 

Allein aus dieser Betrachtung heraus wird deutlich, wie sehr wir in Zülpich von der Konjunktur und externen Rahmenbedingungen abhängig sind. Von einer sauberen Einhaltung des Konnexitätsprinzips kann aber selbst bei diesen Zahlen noch lange nicht gesprochen werden.

 

Es könnte verlockend sein, kurz vor den Wahlen, eine Haushaltsrede als Instrument des Wahlkampfes zu nutzen. Der Erst der Lage verbietet dies kategorisch!

  

Es wäre unverantwortlich dem Kämmerer die Auswirkungen der Corona-Krise zuzuordnen. Absolut niemand hätte eine solche Entwicklung auch nur erahnen können. Eine Zustimmung oder Ablehnung des vorliegenden Haushalts, kann und darf nur unter den Erkenntnissen zum Zeitpunkt seiner Einbringung erfolgen.

 

Daher hat die FDP Zülpich auch kein Problem mit dem Haushalt 2020. Er ist für dieses Jahr eine zutreffende Orientierungsgröße für den Rat unserer Stadt. Es wäre mehr als wünschenwert, wenn die von Herrn Voigt aufgezeigten Möglichkeiten im Rechnungswesen greifen würden. Die Corona bedingten Verluste müssen im Haushalt neutralisiert werden, um eine Handlungsfähigkeit der Kommunen sicher zu stellen.

 

Das vorgestellte Zahlenwerk wurde vor der Corona Krise analysiert. Somit erfolgte auch die abschließende Bewertung  ohne Krise. Und da ergibt sich dann doch ein erhebliches Problem. Dies betrifft die Ergebnisplanung für die Folgejahre. Oben wurde ausgeführt, dass wir 50% des Haushalts nicht beeinflussen können, weil sie extern determiniert sind. Es konnte zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die bundes- und landesbedingten Einnahmen auf dem hohen Niveau der Vorjahre verblieben wären. In Sonderheit sind hier die Umsatz- und Einkommenssteueranteile zu nennen.            

 

An dieser Stelle können wir den Optimismus des Kämmerers nicht teilen. Tatsächlich erwarten wir Einbrüche, die nicht durch interne Maßnahmen kompensiert werden können.

 

Es ist schade, dass man dem Haushalt 2020 nicht zustimmen kann, ohne auch der Ergebnisplanung zustimmen zu müssen. Es geht also nur um ein Gesamtfazit. Leider! Da wir die Ergebnisplanung nicht begleiten können, müssen wir auch den guten Haushaltsentwurf 2020 ablehnen. Möglicherweise sollte man diese Bereiche künftig getrennt abstimmen lassen.

 

Am Ende der Vortrags möchte ich noch kurz auf ein großes Streitthema zwischen den Fraktionen in Zülpich eingehen. Es handelt sich um die Seeterassen. Wir verordnen als Stadt all denen, die ein neues Haus errichten wollen, Ihre Vorgärten naturfreundlich zu gestalten. Es wäre wunderbar, wenn  auch die Stadt ihren Vorgarten, die Seeterassen, der Natur überlassen würde. Die Natur ist unsere beste und treuste Freundin. Sie kann aber auch unsere gefährlichste Gegnerin werden. Zieht sie einmal den Bizeps an, so verlieren viele Menschen ihr Leben.

 

Daher bitten wir – als FDP – das ökonomisch Wünschenswerte mit der Natur gleich hier in Zülpich, in Einklang zu bringen und auf die Bebauung zu verzichten.

 

Detlef Krings

 

 

Di

25

Feb

2020

Autofreie Fußgängerzone

In den vergangenen Jahren konnten wir einen kompletten Stillstand – nein besser: Rückgang – der Zülpicher Innenstadt-Entwicklung beobachten. Nun stellen wir uns und Ihnen die Frage, ob es nicht Zeit für einen mutigen Schritt ist ? Unsere Idee ist eine auto- und komplett barrierefreie Münster- und Schumacherstraße.

 

Wie kann dies erreicht werden?

  1. Bau eines Parkhauses gegenüber dem Ärztehaus mit ausreichend vielen Parkplätzen für Kunden, Anwohner, Dauerparker und Gäste (=mehr Parkplätze, als bisher in der Münsterstraße)
  2. Umkehrung der Verkehrsführung hinter dem Münstertor => links in die Brauersgasse, Mühlenberg, Guinbertstraße in Richtung Parkplatz der KSK oder runter zum Markt.
  3. Querung aus der Guinbertstraße Op d´r Kinat in die Kölnstraße, damit der Parkplatz des Geriatrischen Zentrums und die weitere Kölnstraße direkt am Verkehrsnetz bleiben.
  4. Nach Ablauf der Förderfrist (31.12.2023) teilweise Umwidmung des Marktplatzes wieder mit deutlich mehr Parkfläche. Die Hoffnungen auf eine alternative Nutzung des Marktplatzes haben sich nicht erfüllt.
  5. Der bisherige Citybus, sollte ein Inter-City-Bus werden, der nicht nur an den Römerthermen, sondern auch am Geritrischen Zentrum hält. Er sollte für alte Menschen oder solche mit Handicap effektiv nutzbar gemacht werden (siehe Bewohner von Haus Baden).
  6. Rettungsfahrzeuge und Apothekendienst müssen immer freie Fahrt in jede Richtung haben. Lieferverkehr bis 11:00 Uhr frei!
  7. Wenn die komplette Breite der Münsterstraße barrierefrei zur Verfügung steht, kann sich endlich eine schöne Außengastronomie entwickeln. Angefangen von Memo- Memo Cafe Tolbiacum- Christos Grill- Fair Cafe- Gast. Op d´r Kinat.
  8. Über die Juhlsgasse (= Gasse zwischen ehem. Bäckerei Gehlen und Christos Grill) können St. Peter, die Römerthermen, die Burg und der Wallgraben ebenfalls barrierefrei erreicht werden.

 

Die heutige Nutzung der Münsterstraße gleicht einer Katastrophe. Die Fahrbahn ist fertig, eine Außengastronomie nur mit enormen Abgasen möglich und von einer Barrierefreiheit kann erst gar nicht die Rede sein. Ein angenehmer Aufenthalt für uns Zülpicher und unsere Gäste sieht anders aus.

 

Unser Konzept mag Kanten haben, die noch geschliffen werden müssen. Daher bitten wir Sie, im Rahmen der Bürgernähe, um einen aktiven Dialog und Ideenaustausch. Aus Platzgründen müssen wir die Vorstellung hier natürlich knapp halten. Zusammen für Zülpich!

 

 

Fr

10

Jan

2020

Alles nur noch Politik ?

Wir hoffen, dass Sie alle einen guten Start in das neue Jahr hatten.

 

Wir werden uns in diesem Wahljahr mit vielen Themen beschäftigen. Das halten wir für gut, da gerade in einer „kleinen“ Gemeinde wie Zülpich Themen im Vordergrund stehen sollten. Wir alle sind von den Entscheidungen, die im Rat der Stadt Zülpich fallen mehr oder weniger direkt betroffen. 

 

Zur Zeit beherrscht ein Thema die Gemüter. Sollen die sog. Seeterassen für ca. 1.500 Menschen bebaut werden oder nicht?

 

Wir finden es schade, dass nur diese Frage gestellt wird. Warum lautet die Frage nicht: Sollen die Seeterassen oder die Krefelder Straße als Neubaugebiete ausgewiesen werden? Beide Gebiete sind ca. gleich groß. Hier nur einige Beispiele, die für die Krefelder Straße sprechen würden:

 

  1. Es würde nicht zu einem Verkehrschaos  im Bereich der Schulen kommen. Schulbusverbindungen sind vorhanden und in den Seeterassen erst gar nicht geplant.
  2. Die Verantstaltungen im Seepark könnten ungestört von Klagen weiter durchgeführt werden.
  3. Das Gebiet liegt relativ nahe am Haltepunkt Zülpich, so dass die Bördebahn als ÖPNV Instrument fast fußläufig erreichbar wäre.
  4. Im Industriegebiet werden sich potente, mittelständige Unternehmen neu ansiedeln (=kein Kaufhof-Desaster), die rund 600 neue Arbeitsplätze schaffen können. Ein kurzer Weg zur Arbeit ist für viele Familien ein harter Standortfaktor für die Ansiedlung oder den Verbleib in Zülpich.

 

Solche Überlegungen sind für eine gesunde Stadtentwicklung aus unserer Sicht tragend. Einfach Neubaugebiete ablehnen ohne Alternativen aufzuzeigen, geht nicht. Wir müssen uns schon weiter entwickeln. Ob dafür aber 1.500 Menschen in ein Ghetto mit dem komischen Namen „weiße Stadt am See“ einziehen müssen, verweilt fraglich.

 

Die regierende Koalition im Rat der Stadt Zülpich beruft sich auf einen FNP aus dem Jahre 2004. Man sieht offenbar die Vollendung eines Bebauungstraums. Damit ist klar: Es muss offenbar Politik sein, auch wenn die Vernunft dagegen spricht. Wollen wir gemeinsam hoffen, dass aus den Träumen kein Traumata wird.

 

Die FDP Zülpich wird auch im Wahljahr ihrem Grundsatz treu bleiben und keine Kommunalpolitik ohne Bürgernähe machen.

 

Wir stehen Ihnen persönlich an unseren Stammtischen, Info-Ständen und auch telefonisch zur Verfügung. Auch in den sozialen Netzwerken werden wir weiter für Sie da sein. Zusammen für Zülpich!

 

 

Fr

06

Dez

2019

„Götterdämmerung“ in Zülpich?

2019 war ein spannendes Jahr. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die

Bürgerinnen und Bürger nur einmal alle 5 bis 6 Jahre an der städtischen Politik durch Wahlen beteiligten. Dank der sozialen Netzwerke werden innerhalb kurzer Zeit viele Tausend Menschen in unserer Stadt über alle möglichen Vorgänge informiert. In der Regel folgt eine lebhafte und zwischenzeitlich auch faire Diskussion.

 

Als FDP war es uns eine Freude, eine Reihe von Bürgerinitiativen zu unterstützen und einen kleinen Beitrag zum Gelingen geleistet zu haben. Erinnern wir uns an die Enzener, die aus dem politischen Raum nur von uns Hilfe erhielten. Sie konnten sich erfolgreich gegen den Bau von Windrädern wehren, die mit einem viel zu geringen Abstand an das Dorf gebaut werden sollten.

 

Denken wir an die Bürgerinitiative zur Schaffung der Verbindungsstraße zwischen Nemmenich und Zülpich. Sie wird 2020 Wirklichkeit werden und Dürscheven, Ülpenich, Enzen, Nemmenich, Oberelvenich u.a. Dörfer den Weg zum Einkaufszentrum auf der Römerallee und den Tankstellen deutlich verkürzen. Letztlich war auch hier nur die FDP von der ersten Stunde bis zur Durchsetzung an der Seite der Menschen.

 

Die von uns angeführte Bürgerinitiative für eine Umgehung von Weiler i.d.Ebene läuft nach wie vor. Allerdings stoßen wir hier immer wieder gegen Beton übergeordneter Stellen. Aber wir kämpfen weiter.

 

Aktuell stehen wir an der Seite aller Menschen, die sich gegen eine Bebauung der Seegärten ebenfalls zu einer Bürgerinitiative formiert haben.

 

Für uns ist kluge Kommunalpolitik ohne Bürgernähe undenkbar!

 

Im kommenden Jahr sind Wahlen, bei denen Sie, sehr geehrte Damen und Herren über die Mehrheiten im Rat entscheiden werden. Kurz vor den Wahlen werden Sie mit Flyern, Plakaten, Info-Ständen u.v.m. über die Herrlickeiten der regierenden Koalition informiert werden. Allerdings sind wir der Meinung, dass es insbesondere die sog. kleinen Parteien waren, die als ständige „Ideen-Motoren“ Zülpich weiter gebracht haben.

 

Wir gehen davon aus, dass 2020 ein spannendes Wahljahr werden wird. Jetzt ist es aber an der Zeit, uns gemeinsam auf eine schöne Adventszeit zu freuen. Möge es uns auch 2020 gelingen, den Verstand zu erleuchten und das Herz für die Tugend zu erwärmen.

 

 

Mo

04

Nov

2019

Bördebahn und andere Themen!

Die stellvertretende Leitung unserer Verwaltung hat ein aus unserer Sicht gutes Konzept entwickelt, um den Vorlaufbetrieb der Bördebahn zu gestalten.

 

Die Busse kommen von der Römerallee in die Krefelder Straße. Für die Haltestelle wird auf den „Nebenarm“ der Krefelder Straße zurückgegriffen. 

 

Dies bedeutet, dass keine Linde der Haltestelle weichen muss!

 

Die Nebenanlagen der Haltestelle werden barrierefrei hergerichtet. Die Abfahrt der Busse erfolgt dann über die Düsseldorfer Straße.

 

Insgesamt hat die stellvertretende Leitung unserer Verwaltung die gesamte Herrichtung der Haltestelle zu erträglichen Kosten umsetzen können. Das finden wir gut! Wichtig ist auch, dass der Rat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, das Gesamtkonzept „Bördebahn“ als strategischen Teil des Zülpicher ÖPNV-Systems einzuordnen. 

 

Wir dürfen nicht vergessen, dass alle Infra Strukturmaßnahmen auf Zülpicher Gebiet auch von uns bezahlt werden müssen. Davon ist die Schiene nicht betroffen, aber jeder km, den ein Bus zur Haltestelle fahren muss, geht zu unseren Lasten. Bei der Vielzahl der Dörfer kann dabei schnell eine enorme Summe (1,54 Euro je km) zusammen kommen. Es bedarf also weiterhin einer klugen Planung und guten Mischung zwischen Bus und Schienenverkehr. Die Entwicklung der Kosten, werden wir genau beobachten und zeitnah berichten.

 

Info-Stände und Gespräche mit den Bürgern

 

Wir möchten uns für die vielen guten Gespräche an unseren Info-Ständen bei Ihnen bedanken. Auch während unserer Rundgänge durch die Stadt, konnten wir von den Bürgerinnen und Bürgern viele gute Ideen aufnehmen. Es ist wirklich schön zu erkennen, dass viele Menschen die Kommunalpolitiker nicht beschimpfen, sondern sie als Ehrenamtler für unsere Stadt sehen. Wir konnten viele tolle Vorschläge notieren, die wir nun abarbeiten werden. Dabei geht es um Verkehrssicherungsmaßnahmen an verschiedenen Stellen – besonders am Bachtor- , um Neubaugebiete und vieles mehr.

 

Grundsätzlich möchten wir nochmal ganz deutlich herausstellen, dass die FDP Zülpich sich Neubaugebieten nicht verschließt. Das Gegenteil ist der Fall. Um unsere Stadt weiter entwickeln zu können, brauchen wir Neubürger. Nur sollte es langsam mal jedem klar werden, dass eine begleitende und frühzeitige KITA- und Schulplanung gleichzeitig entwickelt werden müssen. Einfach zu Ende denken!

 

Wir werden Ihnen auch künftig durch Stände und Rundgänge gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

 

 

 

Mi

09

Okt

2019

Was können wir für Sie tun?

Wir stehen für Ihre Fragen, Anregungen und Kritik immer zur Verfügung.

 

Und das persönlich- nicht nur vor Wahlen!

 

Was können wir für Sie tun? Sprechen Sie uns einfach an.

 

So

29

Sep

2019

Hektik in Zülpich ?

„Die meiste Zeit geht deshalb verloren, weil man die Dinge nicht zu Ende denkt“. Dies ist ein Zitat von Herrn Dr. Alfred Herrhausen. Worte, die zeitlos stimmen. Was passiert derzeit in Zülpich?

 

Der Vorlauf der Bördebahn ist lange genug bekannt, so dass ohne Hektik sinnvolle Regelungen für die Haltestelle Zülpich hätten getroffen werden können. Tatsächlich kamen die ersten Vorschläge der Verwaltung aber erst kurz vor der Sommerpause. Warum ist das so? 

 

Mit dem Bau des willkommenen Campus wird Ende des Jahres begonnen. Anfang des Jahres hielt der Bürgermeister eine sog. Info-Veranstaltung im Forum ab. Die Bürger und besonders die Anlieger sollten zu Wort kommen und ihre Bedenken vortragen. Ausdrücklich wies der Bürgermeister darauf hin, dass es sich „nur“ um einen Entwurf handelt. Dieser sah eine Hausbebauung zwischen Realschule und Königsbergerstraße vor. Es sollte „nur“ eine Idee sein. Tatsächlich war es der fast endgültige Entwurf dessen, was nun geschehen soll. Alternativen werden erst gar nicht diskutiert. Wir haben eine AckerDemie vorgeschlagen, die an anderer Stelle ausführlich vorgestellt wurde. Dieses Projekt hätte sicher ohne Hektik zwei bis drei Jahre Vorlauf benötigt. Eine andere Alternative wäre ein Hallenbad gewesen. Nun haben wir vier Sporthallen und immer noch kein Schwimmbad. 

 

Wurde hier über die Verwendung des Grundstücks, das schließlich nicht weglaufen kann, tatsächlich zu Ende gedacht? Ganz klar: NEIN !

 

Auch die Verwaltung sollte zwischenzeitlich bemerkt haben, dass sich in der Bevölkerung eine Ablehnung der Bebauung der Seegärten formiert. Wird zu diesem Thema mit den Menschen gesprochen? Nein ! Was versteht der Bürgermeister unter dem Wort „Bürgernähe“ ? Offenbar nichts. So wird auch dieses Thema zu gegebener Zeit in einem hektischen Streit enden. Vor der Wahl? Wir werden sehen.

 

Derzeit erleben wir eine Auseinandersetzung der UWV mit der Verwaltung über eine mögliche Kostenbeteiligung anderer Kommunen am Schülerverkehr. Wir sehen dieses Thema mit großer Ruhe und sind froh über jeden Schüler, der seinen Weg zum Schulstandort Zülpich findet (Meinung der FDP). Wie aber wird mit der anderen demokratischen Meinung umgegangen? Im Schulausschuss wirft ein SPD-Mieglied  der UWV offen ein lügenhaftes Verhalten vor. Damit nicht genug. Anschließend ergreift der Bürgermeister das Mikrofon und brüllt nochmal minutenlang hektisch den Kollegen an. Was soll das? 

 

Für unser Zülpich sollten wir uns Zeit nehmen und zu Ende denken.

 

Sa

31

Aug

2019

Politischer Stammtisch

Kommen Sie zu uns, am Dienstag, 03. September 2019 um 19:00 Uhr  in die Gaststätte „Op d´r Kita„ Zülpich, Münsterstraße , um in gemütlicher, ungezwungener Runde über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

 

Ideen, Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung werden gerne aufgenommen, aber auch Kritikpunkte an der Arbeit der Gemeindevertretung können offen angesprochen werden.

 

Nehmen Sie an der Entwicklung unserer Stadt teil.

Kommen Sie, diskutieren Sie mit-denn wer in Zukunft etwas

ändern will, muss jetzt damit anfangen.

 

Wir freuen uns auf Sie!