Di

02

Jul

2019

Wir möchten der Zülpicher Feuerwehr danken

Möglicherweise haben Sie in den vergangenen Wochen mitbekommen, dass unsere freiwillige Feuerwehr sehr oft im Einsatz war. Egal, ob Unfall, Hausbrand oder sogar Flächenbrände- die Kameraden sind da!

 

Man muss sich das in der Praxis mal vorstellen:

Bereits acht Minuten nach der Erstalamierung, sind die ersten Fahrzeuge am Ort der Not! Und das an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag- IMMER!

 

Das ist eine unglaubliche Leistung! Sowohl gemeinde- als auch kreisübergreifend findet eine funktionierende Zusammenarbeit statt. Seit Jahren können wir uns auf unsere Feuerwehr verlassen. 

 

Um so schöner ist es, dass ALLE im Rat der Stadt Zülpich befindlichen Parteien unsere Feuerwehr stets EINSTIMMIG mit allem nötigen Material ausstatten. 

 

Anstatt auf einzelne kommunalpolitische Themen hier einzugehen, möchten wir Werbung für unsere Feuerwehr machen. NACHWUCHS wird gerne gesehen und gebraucht. 

 

Wir danken unserer Zülpicher Feuerwehr und wünschen den Kameraden möglichst wenige Einsätze. 

 

Do

06

Jun

2019

Mut für einen neuen Weg! Ackerdemie!

Die letzten Monate zeigen deutlich, dass sich unsere jungen Menschen, mehr denn je, für den Erhalt der Umwelt begeistern. Während sich die sog. Elite der Erwachsenen immer weiter nur streitet, könnten wir in Zülpich einen neuen Weg gehen.

Selbstverständlich ist uns bekannt, dass der neue Campus auch einen kleinen Schulgarten vorsieht. Dort kann aber bestenfalls von einer Bonsai-Bepflanzung gesprochen werden. Als gemeinnütziger Verein beteiligt sich die Ackerdemie e.V. an der Finanzierung und Umsetzung des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ bundesweit. Das Programm lässt sich individuell in das bestehende Lehrangebot von Schulen intergrieren.Die Ziele sind Vermittlung von praktischem Wissen in der Ernährung, Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen, aber insbersondere die Wertschätzung der Natur bereits in jungen Jahren in den Köpfen zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um den Anbau von heimischen Gemüsesorten, sondern auch um die Anlage und Pflege von insektenfreundlichen Blühwiesen. Säen, Pflegen, Ernten durch unsere Schülerinnen und Schüler! Natürlich vermittelt der Verein nicht nur Fachkräfte vor Ort, sondern schult auch die Lehrerinnen und Lehrer. Die Liste der Förderungen ist sehr lang und würde hier den Rahmen sprengen.

Bekanntlich soll hinter der Realschule die letzte Grünfläche im Schulbereich durch fünf Häuser zu betoniert werden. Wir sind der Meinung, dass aber genau dort der richtige Platz für einen Raum ist, der von allen Zülpicher Schulen bewirtschaftet werden könnte. Häuser bauen geht immer. In Zülpich ist ausreichend Platz vorhanden, um die Bebauung weiterzuführen. Gebraucht werden 42 ha, vorhanden sind rund 110 ha, um den Bedarf bis 2040 zu decken. Die angedachte Zuwegung für die Feuerwehr und die Parkplätze können dennoch gewährleistet werden.

Wenn wir es in Zülpich schaffen, unsere Kinder und Jugendlichen für eine praktische Arbeit in der Natur zu gewinnen, ist der Schulstandort Zülpich mit einem absoluten Alleinstellungsmerkmal im Kreis Euskirchen ausgestattet. Wir sollten uns die Zeit nehmen, das Projekt genau zu analysieren, bevor die Bagger anrücken! Es ist eine Chance! Die Erkenntnisse können im theoretischen Unterricht in viele Fächer eingebaut werden.

Nur, wenn wir die Köpfe und Herzen der jungen Menschen erreichen, hat die Umwelt wirkliche noch eine Chance. Lassen Sie uns diesen mutigen Weg gemeinsam gehen.


So

28

Apr

2019

WIDERSTAND gegen Windenergie

Zur Windenergie gibt es jetzt den Plan in Vlatten, Stadt Heimbach, die vorhandenen 8 Windräder von 85-135 Metern Höhe durch 5 industrielle Windanlagen mit 200 Metern Höhe und der dreifachen Kapazität von je 4,5 Megawatt zu ersetzen. Gegen dieses Windrad-Repowering laufen die Bürger in Vlatten aber auch in den betroffenen Gebieten von Zülpich Sturm. Spontan hat sich  eine Bürgerinitiative gebildet mit dem Namen: Vlatten läuft Sturm und dem Ziel die intakte Dorfgemeinschaft gegen „windige Investitionen“ zu erhalten. Heftige Folgen des Repowering würde es in Zülpich für die Bewohner von  Bürvenich und Eppenich geben, und zwar als Schall, Infraschall, Schattenwurf, optisch bedrängender Wirkung usw. Wege der Höhe der Anlagen würde  auch der Bereich von Langendorf über Merzenich, Sinzenich bis Schwerfen und darüberhinaus auch die Kernstadt betroffen sein. 

 

Bürgermeister Hürtgen zeigte in einem Interview viel Verständnis für die Besorgnisse der Bürgerinnen und Bürger und lehnte die Vorhaben in Vlatten strikt ab. Eine gute und entschlossene Entscheidung des Bürgermeisters, die von den Freien Demokraten voll unterstützt wird. Es geht um die Gesundheit und Lebensfreude der Bürgerinnen und Bürger.  Und auch um den Erhalt der Natur, um den Schutz von bedrohten Arten in der Bördelandschaft und vieler Kulturdenkmäler.  

 

Eine ähnliche Entscheidung  hätten die Bürger in Enzen sicher in den letzten Jahren gern gesehen. Denn trotz der Ablehnung der Windenergie-Planung durch die Bezirksregierung in Köln wollen der Bürgermeister und die CDU im Stadtgebiet weiter Windkraftplanung betreiben. Noch im letzten Amtsblatt hatte die CDU den Plan wiederholt, ausreichenden Raum für die Windenergie auszuweisen. 

 

Dabei hatte die CDU Landtagsfraktion gemeinsam mit der FDP eine Verringerung des Ausbaus von Windanlagen im Wahlkampf versprochen und im Koalitionsvertrag vereinbart.  Ziel war,  die Anwohner von Windanlagen vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen mittels größerer Vorsorgeabstände zu Windanlagen. Und Fachleute, wie auch Gewerbe und Industrieverbände  weisen seit langem darauf hin,  dass mit Windenergie oder Erneuerbarer Energien keine sichere Stromversorgung im Industrieland NRW möglich ist. Egal wie viel an Windstrom-Kapazität noch dazu gebaut wird. Beginnt jetzt auch in Zülpich ein Umdenken? 

 

 

 

Di

02

Apr

2019

Zülpich und der Chef!

Am 27.03.2019 erschien im „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein interessanter Bericht über den aktuellen Stand des in Zülpich geplanten E-Commerce-Centers von Karstadt / Kaufhof. In der Chronologie ist unter anderem zu lesen, dass auf der Pressekonferenz am 24.05.2017 die Zülpicher über das Lager informiert wurden. Das Projekt wurde zur Chefsache erklärt. Zwei Monate später, nämlich am 27.05.2017, wurden die Euler-Hermes Kreditversicherungen für Kaufhof zurückgenommen, da Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens bestanden. Zwei Jahre später – so ist zu lesen – wird der Bau des Lagers auf unbestimmte Zeit vertagt.

 

Sicherlich ist die Fusion von Karstadt und Kaufhof für alle Beteiligte eine große Herausforderung. Der neue Konzern muss sich am Markt zunächst strategisch plazieren. Dazu gehören natürlich auch Standort-Analysen. Daher ist es möglicherweise sinnvoll, dass die Zülpicher Politik ein weiteres Zeitfenster für die Standortentscheidung öffnet. 

 

Fraglich ist aber, ob wir hier gerade „Skat spielen“! 

 

 

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Fr

01

Mär

2019

Bürgerinitiative und FDP könnten sich durchsetzen! Doch keine Windräder neben Enzen?

In der Woche des 18. Februar gab es eine gute Nachricht: Der Antrag der Stadt auf Genehmigung einer neuen Windkraftzone in Enzen und die Erweiterung der bekannten Zone in Mülheim-Wichterich bekam von der Bezirksregierung Köln keine positive Bewertung. Also wurde der Antrag wie schon einmal in 2017 zurückgezogen. Nun will der Bürgermeister mit dem Rat überlegen, ob noch einmal ein Versuch für mehr Windanlagen im Stadtgebiet gemacht werden kann und soll.

 

Seit 2015 haben die Freien Demokraten sich immer wieder dafür eingesetzt, dass in Zülpich keine weiteren Windkraftzonen mehr errichtet werden. Aber vor allem CDU, SPD, Grüne und Verwaltung  hatten 2015 auf Druck  der alten rot-grünen Landesregierung oder auch wegen erwarteter Pachteinnahmen in Enzen eine aufwendige Analyse für neue Windenergieflächen im Stadtgebiet gestartet. Und das, obwohl eine große Windkraftkonzentrationszone schon zwischen Autobahn und Mülheim-Wichterich vorhanden war.

 

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Fr

01

Feb

2019

Keine Mehrbelastung bei der Grundsteuer

Zur Debatte über die Grundsteuerreform erklärt die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, im Präsidium zuständig für Kommunalpolitik:

 

Die Bundesregierung muss nun dringend realistische Vorschläge zur Grundsteuerreform vorlegen. Sonst wird es nicht mehr möglich sein, die gesetzlich notwendige Reform bis zum 1. Januar 2020 umzusetzen. Das hätte zur Folge, dass die Gemeinden ohne Einnahmen dastehen und ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen könnten. Das wäre ein Chaos, wie es Deutschland vermutlich noch nicht gesehen hat. Es ist also Eile geboten. Wir Freie Demokraten treten für eine Grundsteuer ein, die in der Summe keine Mehrbelastung für die Bürgerinnen und Bürger bringt. Das neue Modell darf sich nur an bisher schon vorhandenen Daten wie Flächengröße des Grundstücks oder des Gebäudes orientieren. Dieses einfache und simple Verfahren kann jeder Bürger auch nachvollziehen. Das von Finanzminister Olaf Schulz vorgeschlagene Modell unter Einbeziehung des erst zu ermittelnden Grundstücks und Immobilienwerts sowie der tatsächlichen Miete ist absurd. Denn diese Werte und Miete ändern sich ständig und sind auch je nach Einschätzung unterschiedlich. Das würde eine unbeherrschbare Prozesslawine nach sich ziehen. Damit ist den Kommunen nicht geholfen. Wir müssen endlich weg von zu viel Bürokratie.

 

 

Di

29

Jan

2019

Politischer Stammtisch

Kommen Sie zu uns, am Dienstag, 05. Februar 2019 um 19:00 Uhr  in die Gaststätte „Op d´r Kita„ Zülpich, Münsterstraße , um in gemütlicher, ungezwungener Runde über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

 

Ideen, Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung werden gerne aufgenommen, aber auch Kritikpunkte an der Arbeit der Gemeindevertretung können offen angesprochen werden.

 

Nehmen Sie an der Entwicklung unserer Stadt teil.

Kommen Sie, diskutieren Sie mit-denn wer in Zukunft etwas

ändern will, muss jetzt damit anfangen.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Di

29

Jan

2019

Naturschutz in Zülpich

Zülpich und seine Dörfer haben sich immer dadurch ausgezeichnet, dass die Wohnbebauung im Einklang mit der Natur stand. In der Vergangenheit wurden viele Neubaugebiete erschlossen und verkauft. Das ist gut, da Zülpich wachsen soll. Die finanziellen Zuflüsse sind für den Haushalt bitter notwendig. Aber alles hat seine Grenze. Naturschutz hat keine politische Farbe, sondern ist die Aufgabe aller. Leider fehlt es oft an der Kompetenz, mit nur wenigen Mitteln, ein Maximum zu erreichen. Natürlich ist mit uns Liberalen keine Kreation von Vorschriften oder Verboten zu machen. Wir greifen nicht in die Privatsphäre der Menschen ein! Stattdessen haben wir bereits Kontakt mit dem Naturschutzbund NABU aufgenommen. Experten dieser hervorragenden Organisation haben uns zugesagt, ihre Erfahrungen und ihr Können für Zülpich nutzbar zu machen. Die FDP Zülpich wurde bereits eingeladen- wir kommen gerne- hören zu- und lernen!

 

Wir Bürgerinnen und Bürger in Zülpich werden nicht darum herum kommen, bei uns selbst anzufangen. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, so wird Zülpich wirklich bunt. Für Tipps und Hinweise steht der NABU jedem zur Verfügung. Bitte nutzen Sie diese Chance!

 

Es liegen uns bereits Konzepte vor, wie der NABU auch den Seepark unterstützen könnte. Wäre es nicht toll, wenn die notwendige kaufmännische Ertüchtigung der GmbH mit Naturschutz-Profis Hand in Hand gehen könnte? Wir jedenfalls freuen uns auf die Zusammenarbeit und werden zu gegebener Zeit, entsprechende Anträge im Rat stellen. Unserer liberalen Linie, werden wir natürlich immer treu bleiben.

 

 

Do

10

Jan

2019

Mehr Barrierefreiheit für ältere Menschen

Sicherlich ist dafür in Zülpich schon etwas gemacht worden. Es erreichen uns jedoch zunehmend Hinweise, dass erheblicher Nachholbedarf besteht, um Stolperfallen weiter abzubauen. Menschen ohne Handicap können solche „Fallen“ zum Teil gar nicht erkennen. Der Abbau beginnt oft schon im eigenen Verhalten. Ein achtlos weggeworfener Gegenstand kann schon zur Barriere werden.

 

Nicht nur im Haus Baden oder im geriatrischen Zentrum leben ältere Menschen, für die solche Dinge zum Problem werden können. Der große Coup für eine Belebung der Innenstadt, wird wohl kaum gelingen. Jedoch könnte der konsequente Abbau von Barrieren und Stolperfallen die Lebensqualität auch im Alter deutlich erhöhen. Niemand sollte vergessen, dass er selbst alt wird oder durch Krankheit oder Unfall ein beschwerliches Handicap erleiden kann.

 

Wir werden uns zu diesem Thema mit dem LVR und den NEW in Verbindung setzen, um Zülpich von geschulten Fachleuten und Betroffenen überprüfen zu lassen. Auch aus den dabei gewonnen Erkenntnissen werden wir entsprechende Anträge formulieren.

 

 

Do

10

Jan

2019

Freizeitgestaltung für junge Menschen in und um Zülpich

Bereits im letzten Jahr haben unsere jungen Liberalen dieses Thema eröffnet. Es geht um eine selbstbestimmte Freizeitgestaltung. Natürlich bieten unsere Vereine schon sehr viele Möglichkeiten an. Tatsächlich jedoch geht es um Gestaltungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten, die frei von jeder Organisation sind. Junge Menschen sollten einen Treffpunkt haben, an dem sie unter sich sein können. Gestaltungsmöglichkeiten haben die jungen Menschen hier schon vorgestellt. In diesem Jahr werden wir entsprechende Anträge an die Verwaltung richten.