Hochwasserkatastrophe in Schwerfen und Sinzenich

Auf die Anfrage der FDP Fraktion vom 6. September 2016 zur Hochwasserkatastrophe in Schwerfen und Sinzenich hat der Bürgermeister der Stadt Zülpich geantwortet.

 

Zusammenfassend gibt es für die betroffenen Bürger sowohl gute als auch weniger gute Nachrichten.

 

Die schlechten Nachrichten vorweg:

 

  • Trotz großer Bemühungen der Stadt Zülpich und der FDP- Fraktion die rotgrüne Landesregierung zu motivieren, unsere betroffenen Bürger in Schwerfen und Sinzenich nicht schlechter zu stellen als geschädigte Hochwasseropfer z.B. in Kommern, lehnt es das sozialdemokratisch geführte Innenministerium nach wie vor kategorisch ab, von den unsäglichen, willkürlichen Vorgaben abzurücken. Das Ministerium weigert sich Landesmittel für Zülpich freizugeben.

Nach wie vor vertreten wir als FDP den Standpunkt: Ein vollgelaufener Keller ist ein vollgelaufener Keller! Egal wo im Kreisgebiet er wegen einer unstreitigen Naturkatastrophe vollgelaufen ist.

 

Sowohl der Bürgermeister der Stadt Zülpich, als auch die FDP- Fraktion sind über so viel Uneinsichtigkeit der rotgrünen Landesregierung mehr als verwundert… 

 

Nein, wir sind stinksauer!!! Und das sollen die Verantwortlichen in Düsseldorf auch ruhig wissen! 

 

  • Die betroffenen Bürger können keine Soforthilfe aus dem städtischen Haushalt erwarten. Der Fairness wegen betonen wir aber an dieser Stelle, dass die Stadt im Zuge der Katastrophe sächliche Mittel zur Verfügung gestellt hat, die die Probleme sicherlich ein wenig begrenzen konnten. Dafür bedanken wir uns herzlich bei allen Helfern und Verantwortlichen der Stadt Zülpich.

 

Es gibt aber auch gute Nachrichten:

 

Durch die Anfrage der FDP- Fraktion ist bekannt, dass beabsichtigt ist, die eingesammelten Spendengelder nunmehr sehr kurzfristig an die Geschädigten, die sich bei der Stadt gemeldet haben auszuzahlen. Zitat aus der Antwort des Bürgermeisters: 

„Wir gehen davon aus, dass aufgrund der Anzahl der Betroffenen, die Schwerfener und Sinzenicher sogar noch mehr Geld erhalten können als die vielen Betroffenen in Kommern trotz Landesmittel.“

 

Das ist doch mal eine gute Nachricht!

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern und Helfern!

Antwort des Bürgermeister der Stadt Zülpich auf die Anfrage der FDP Fraktion
Antwort des Bürgermeister der Stadt Zülp
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Hochwasser Informationsschreiben der Stadt Zülpich
Hochwasser_Informationsschreiben_Bürger_
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Hochwasser Innenministerium.pdf
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