Wirtschaftsförderung – Chefsache?! Herr Bürgermeister, wann kommt der Media Markt nach Zülpich?

Der Bürgermeister hat vor seiner Wahl überall verkündet, dass er die Wirtschaftspolitik der Stadt Zülpich zur „Chefsache“ machen wolle.

 

Nun, die Ergebnisse seiner Wirtschaftspolitik kann jeder, der mit offenen Augen durch Zülpich geht, sehen, vielmehr nicht sehen. Erfolge sind leider nicht zu verzeichnen. Stattdessen gehen die Umsätze der in der Kernstadt tätigen Unternehmen tendenziell zurück. Statt positive Impulse zu setzen, wird alles getan, um die Attraktivität der Kernstadt als Einkaufsstadt zu torpedieren. Leider wird diese Art der Anti - Wirtschaftspolitik durch die den Bürgermeister tragenden Parteien (CDU und SPD) auch noch unterstützt. 

 

Unser Appell an dieser Stelle an den Bürgermeister: „Bitte distanzieren Sie sich von der Aussage, die Wirtschaftspolitik hier in Zülpich zur Chefsache machen zu wollen!“ 

Oder besser: Nehmen Sie einfach mal unsere Forderungen in Sachen Wirtschaftsförderung zur Kenntnis. Wir versprechen im Gegenzug, dass wir uns einem konstruktiven Meinungsaustausch nicht versperren werden.

 

Entscheidend ist für uns, dass die Wirtschaftsförderung jetzt und nachhaltig betrieben werden muss!

Notwendig sind:

  1. Professionelles Stadtmarketing.
  2. Existenzgründungen müssen hier vor Ort durch aktive Begleitung der Stadt gefördert werden.
  3. Die Stadtspitze muss stärker an der Bildung von Netzwerken arbeiten. Die losen Enden zwischen den entscheidenden Akteuren (Stadt, Unternehmen, IHK, HWK, KfW und Bürger) müssen verbunden werden. Dies könnte z.B. ein professionelles Stadtmarketing leisten.
  4. Ganz wichtig ist es auch, das vorhandene Wissen vor Ort abzurufen, so z.B. die Expertise von „ZÜLPICH AKTIV“.

 

Durch die konkret von uns vorgeschlagenen Maßnahmen könnte man u.a.:

  • neue Unternehmen und nachhaltige Arbeitsplätze in Zülpich ansiedeln.
  • mit zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen die Bürger wieder entlasten, insbesondere die jährlich steigende Grundsteuer anhalten.
  • es schaffen in der Kernstadt den deutlich sichtbaren Leerstand von Geschäftsflächen durch eine Ansiedlung neuer Unternehmen zu minimieren, etc… .

 

Als Killer der wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt werden zudem nach wie vor die gegen unser Votum eingeführten Parkgebühren und das unsägliche Parkraumkonzept von betroffenen Anwohnern und hier in Zülpich Handel treibenden bewertet.

 

Die Meinung unserer Bürger ist für die Arbeit der FDP vor Ort der Kompass, der uns leitet. Daher bedanken wir uns für das folgende Interview bei Frau Claudia Stenzel, Inhaberin des in der Kernstadt ansässigen Bastelladens.

 

Frau Stenzel, Unternehmerin in Zülpich
Frau Stenzel, Unternehmerin in Zülpich

Frage: Hallo Frau Stenzel, Sie sind Inhaberin eines Bastelladens in der Innenstadt. Welche Auswirkungen haben die Parkgebühren für Sie privat als auch geschäftlich?

 

Antwort: Privat keine. Geschäftlich kommen immer weniger Kunden nach Zülpich, vor allem diejenigen, die „weitere Wege“ haben, wie z.B. Nideggen, Kreuzau und Hellenthal. Die sagen: „Dann kommen wir nicht, dann fahren wir eher nach Düren aufgrund der Parkgebühren und weil dort mehr Auswahl ist, um zu „shoppen“.“ 

Und die Zülpicher selbst drücken häufig die Parktaste und haben dazu Zeitdruck daher „schlendern“ die nicht mehr so durch die Läden. 

 

Frage: Hat die aktuelle Änderung der Parkverbotsflächen für Sie eine Verbesserung erzielt?

 

Anwort: Nein, die hatte für mich keine Auswirkung.

 

Vielen Dank für die Informationen!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0