Bürgerinitiative und FDP könnten sich durchsetzen! Doch keine Windräder neben Enzen?

In der Woche des 18. Februar gab es eine gute Nachricht: Der Antrag der Stadt auf Genehmigung einer neuen Windkraftzone in Enzen und die Erweiterung der bekannten Zone in Mülheim-Wichterich bekam von der Bezirksregierung Köln keine positive Bewertung. Also wurde der Antrag wie schon einmal in 2017 zurückgezogen. Nun will der Bürgermeister mit dem Rat überlegen, ob noch einmal ein Versuch für mehr Windanlagen im Stadtgebiet gemacht werden kann und soll.

 

Seit 2015 haben die Freien Demokraten sich immer wieder dafür eingesetzt, dass in Zülpich keine weiteren Windkraftzonen mehr errichtet werden. Aber vor allem CDU, SPD, Grüne und Verwaltung  hatten 2015 auf Druck  der alten rot-grünen Landesregierung oder auch wegen erwarteter Pachteinnahmen in Enzen eine aufwendige Analyse für neue Windenergieflächen im Stadtgebiet gestartet. Und das, obwohl eine große Windkraftkonzentrationszone schon zwischen Autobahn und Mülheim-Wichterich vorhanden war.

 

Die neue Landesregierung aus CDU und FDP vereinbarte 2017, dass neue WEA nur mit einem Mindestabstand von 1.500 Metern zu Wohngebieten errichtet werden können und auch der Bau von WEA  im Wald drastisch eingeschränkt werden soll. Diese Regelung soll nun vor der Sommerpause im Landtag beschlossen und damit in NRW rechtskräftig umgesetzt werden.

 

Die Freien Demokraten haben sich in der NRW  Koalition und besonders in Zülpich dafür eingesetzt, dass Regelungen zum Schutz der Anwohner vor WEA-Emissionen wie Schall, Infraschall, etc und optischer Bedrängnis endlich verbessert werden. Bisher gelten vor allem  Vorschriften der TA Lärm, die von 1998 datiert, als Windräder nur maximal 50 Meter hoch waren. Inzwischen ist die Höhe auf das Fünffache gestiegen und die Windgeneratoren haben ebenfalls einen Quantensprung gemacht.  Auch liegt uns daran, dass die Natur, die sensiblen Arten und besonders die gewachsene Landschaft in Börde und Eifel vor einer weiteren Zerstörung durch großtechnische Windanlagen geschützt werden.

 

Es wird langsam Zeit, den für die Bürgerinnen und Bürger sehr teuren Streit, einzustellen. Die Gesundheit von Menschen und Tieren geht vor.