WIDERSTAND gegen Windenergie

Zur Windenergie gibt es jetzt den Plan in Vlatten, Stadt Heimbach, die vorhandenen 8 Windräder von 85-135 Metern Höhe durch 5 industrielle Windanlagen mit 200 Metern Höhe und der dreifachen Kapazität von je 4,5 Megawatt zu ersetzen. Gegen dieses Windrad-Repowering laufen die Bürger in Vlatten aber auch in den betroffenen Gebieten von Zülpich Sturm. Spontan hat sich  eine Bürgerinitiative gebildet mit dem Namen: Vlatten läuft Sturm und dem Ziel die intakte Dorfgemeinschaft gegen „windige Investitionen“ zu erhalten. Heftige Folgen des Repowering würde es in Zülpich für die Bewohner von  Bürvenich und Eppenich geben, und zwar als Schall, Infraschall, Schattenwurf, optisch bedrängender Wirkung usw. Wege der Höhe der Anlagen würde  auch der Bereich von Langendorf über Merzenich, Sinzenich bis Schwerfen und darüberhinaus auch die Kernstadt betroffen sein. 

 

Bürgermeister Hürtgen zeigte in einem Interview viel Verständnis für die Besorgnisse der Bürgerinnen und Bürger und lehnte die Vorhaben in Vlatten strikt ab. Eine gute und entschlossene Entscheidung des Bürgermeisters, die von den Freien Demokraten voll unterstützt wird. Es geht um die Gesundheit und Lebensfreude der Bürgerinnen und Bürger.  Und auch um den Erhalt der Natur, um den Schutz von bedrohten Arten in der Bördelandschaft und vieler Kulturdenkmäler.  

 

Eine ähnliche Entscheidung  hätten die Bürger in Enzen sicher in den letzten Jahren gern gesehen. Denn trotz der Ablehnung der Windenergie-Planung durch die Bezirksregierung in Köln wollen der Bürgermeister und die CDU im Stadtgebiet weiter Windkraftplanung betreiben. Noch im letzten Amtsblatt hatte die CDU den Plan wiederholt, ausreichenden Raum für die Windenergie auszuweisen. 

 

Dabei hatte die CDU Landtagsfraktion gemeinsam mit der FDP eine Verringerung des Ausbaus von Windanlagen im Wahlkampf versprochen und im Koalitionsvertrag vereinbart.  Ziel war,  die Anwohner von Windanlagen vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen mittels größerer Vorsorgeabstände zu Windanlagen. Und Fachleute, wie auch Gewerbe und Industrieverbände  weisen seit langem darauf hin,  dass mit Windenergie oder Erneuerbarer Energien keine sichere Stromversorgung im Industrieland NRW möglich ist. Egal wie viel an Windstrom-Kapazität noch dazu gebaut wird. Beginnt jetzt auch in Zülpich ein Umdenken?